Freie DNS-Server

Vor kurzem hatte DocX eine kleine Liste an frei verwendbaren DNS-Servern publiziert, die ich hier gerne noch einmal erwähnen möchte.

1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
85.214.73.63 (anonymisierungsdienst.foebud.org)
204.152.184.76 (f.6to4-servers.net, ISC, USA)
2001:4f8:0:2::14 (f.6to4-servers.net, IPv6, ISC)
194.150.168.168 (dns.as250.net; anycast DNS!)
213.73.91.35 (dnscache.berlin.ccc.de)
2001:4f8:0:2::14 (f.6to4-servers.net, IPv6, USA)
194.8.57.12 (ns.n-ix.net, DE)
208.67.222.222 (opendns.com, USA)
208.67.220.220 (opendns.com, USA)
8.8.8.8 (google, USA)
8.8.4.4 (google, USA)
4.2.2.1 (level3, USA)
4.2.2.2 (level3, USA)
4.2.2.3 (level3, USA)
4.2.2.5 (level3, USA)
4.2.2.6 (level3, USA)

ServerDNA

Eigentlich suchte ich nach einem Dienst der mir verrät, welche IP Adresse zu welcher Domain gehört und heraus kam ServerDNA. Dieser Dienst ermöglicht es, Domainnamen mit gleicher IP Adresse zu finden und diese aufzulisten. Ein weiterere Möglichkeit wäre mittels Microsoft Bing eine Abfrage zu einer IP-Adresse (ip:0.0.0.0) zu starten. Leider kann Bing nur IP Adressen auflösen. Zudem könnte man nun auch Dos/Linux/Unix/Mac-Tools zum Einsatz zu bringen. Welche Tools nutzt ihr noch so, um Domainnamen in IP Adressen oder anderherum aufzulösen? Gibt es noch weitere Dienste im Internet?

Plesk FTP Nutzer und Passwort auslesen

Wer viel mit seinem Plesk Server spielt (ja, ich mache sowas auch ab und an mal), benötigt desöfteren die Möglichkeit Benutzernamen und Passwörter seiner Zugänge sich anzeigen zu lassen. Bestes Beispiel für solch ein Szenario wäre ein Backupscript welches Webseiten, Datenbanken, FTP-Accounts, etc. sichert und dazu noch die Informationen aus der Datenbank zieht und sie in ein Dokument schreibt.

Continue reading →

SMTP Error Codes

Wer ab und an mal an Emailservern etwas konfiguriert/einstellt, benötigt hier zu auch einige Fehlercodes des SMTP-Servers. Als kleine Notiz für mein Blog…

1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
211 System status, or system help reply
214 Help message
220 Service ready
221 Service closing transmission channel
250 Requested mail action okay, completed
251 User not local; will forward to
354 Start mail input; end with .
421 Service not available, closing transmission channel
450 Requested mail action not taken: mailbox unavailable
451 Requested action aborted: local error in processing
452 Requested action not taken: insufficient system storage
500 Syntax error, command unrecognized
501 Syntax error in parameters or arguments
502 Command not implemented
503 Bad sequence of commands
504 Command parameter not implemented
550 Requested action not taken: mailbox unavailable [E.g., mailbox not found, no access]
551 User not local; please try
552 Requested mail action aborted: exceeded storage allocation
553 Requested action not taken: mailbox name not allowed [E.g., mailbox syntax incorrect]
554 Transaction failed

Google Public DNS Server

Google bietet seit Gestern ein paar Tagen einen eigenen, unzesierten DNS Dienst (zur Namenauslösung) an und stellt damit zwei DNS Server ins Netz, die unter den leicht zu merkenden IP-Adressen 8.8.8.8 und 8.8.4.4 erreichbar sind.

Kurzer Test von DNS Abfragen unter Ubuntu mit dig an die DNS Server von OpenDNS:

1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
bluecon:~$ dig @208.67.220.220 adriansauer.com

; < <>> DiG 9.6.1-P1 < <>> @208.67.220.220 adriansauer.com
; (1 server found)
;; global options: +cmd
;; Got answer:
;; ->>HEADER< <- opcode: QUERY, status: NOERROR, id: 13586
;; flags: qr rd ra; QUERY: 1, ANSWER: 1, AUTHORITY: 0, ADDITIONAL: 0

;; QUESTION SECTION:
;adriansauer.com.       IN  A

;; ANSWER SECTION:
adriansauer.com.    1446    IN  A   85.214.69.220

;; Query time: 25 msec
;; SERVER: 208.67.220.220#53(208.67.220.220)
;; WHEN: Sat Dec  5 13:48:11 2009
;; MSG SIZE  rcvd: 49

Und mit Google-DNS schauts dann so aus:

1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
bluecon:~$ dig @8.8.8.8 adriansauer.com

; < <>> DiG 9.6.1-P1 < <>> @8.8.8.8 adriansauer.com
; (1 server found)
;; global options: +cmd
;; Got answer:
;; ->>HEADER< <- opcode: QUERY, status: NOERROR, id: 64509
;; flags: qr rd ra; QUERY: 1, ANSWER: 1, AUTHORITY: 0, ADDITIONAL: 0

;; QUESTION SECTION:
;adriansauer.com.       IN  A

;; ANSWER SECTION:
adriansauer.com.    1796    IN  A   85.214.69.220

;; Query time: 18 msec
;; SERVER: 8.8.8.8#53(8.8.8.8)
;; WHEN: Sat Dec  5 13:50:58 2009
;; MSG SIZE  rcvd: 49

Somit sind Googles DNS Server um ein paar Millisekunden (7-9ms) schneller. Ob ich den Dienst in Zukunft nutzen werden, weiß ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht. Klar ist, die Anfragen werden schneller beantwortet.

Nachrichtenversand über die Linux Console

Ab und an ist es mal so, dass ein Administrator einen Linux-Server warten muss. Gerne wird die meist per Telefon getätigt, besonders dann, wenn der Server nicht gerade im lokalen Netzwerk (sprich: im Hause) steht/zu finden ist. Folgendes Szenario zeigt auf, wie man einen Consolen-Chat auf einem Linux-Server betreibt:

1
2
3
bluecon:~> who
root     pts/0        2009-05-30 20:35 (ghost.name.bc)
user pts/1        2009-05-30 20:35 (user.name.bc)

Als Erstes erkundigt man sich nach den aktuell angemeldeten Nutzern. Dies macht man mit dem Befehl „who„. Möchte man nun dem anderen Nutzer (z.B.: root) eine Nachricht zukommen lassen, dann geht dies mit dem Befehl „write„.

1
2
Syntax:
write username [ttyname]

Beispiel:

1
2
write root
Hallo, wie geht es Dir...

Um eine Nachricht einem Sender zukommen zu lassen schreibt man den Befehl „write username“. Der Text dieser Nachricht kann ruhig lang sein. Um sie dann abzuschicken muss per Enter-Taste quitiert werden. Die Sitzung ist dann beendet, wenn man ein EOT sieht.

1
2
3
4
Nachricht von user@bluecon auf pts/1 um 20:36 â¦
Hello Master,
ich brauche noch einen weiteren Zugang.
Kannst Du diesen heute noch einrichten?

Das war’s eigentlich. Have Fun!