could not create the Java virtual machine

Java, wenn es läuft ist es eine tolle Sache, aber wehe nicht. Ich hatte vor kurzem das Problem gehabt, dass ich gerne eine Java Anwendung auf einem meiner Systeme testen wollte. Ein frisches Windows XP (bzw. auch Windows Vista und Windows 7) mit allen Updates wurde innerhalb einer virtuellen Maschine zu Testzwecken installiert und konfigiert, um die Testanwendung darauf später testen zu können. Soweit so gut, die virtuellen Maschinen sind fertig und Java kann installiert werden. Fangen wir mit unseren Tests an und installieren die Version 1.6 Update 3 bis 1.6 Update 25. Zum Glück gibt es die Möglichkeit Snapshots vom Testsystem zu erstellen damit im Fall eines Fehlers man kurzzeitig den Ursprungszustand wiederherstellen kann. Java 1.6 Update 3 wurde installiert und daraufhin die Anwendung gestartet. Kurze Zeit später kam die Fehlermeldung:

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could not create the Java virtual machine

Wer bei Google und anderen Suchmaschinen diesen Fehler eintippt bekommt meist die Meldung er möge doch die alte Java Version deinstallieren und die aktuellste Java Version installieren. Nun gut, auch dieses machen wir mal und fangen damit an Java zu deinstallieren bzw. die Snapshots wiederherzustellen. Alles kein Problem. Nun aber zur Lösung. Java kann man mit diversen Parametern starten und für meinen Fall hat es geholfen Java mit folgenden Optionen starten:

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-Xms1024m -Xmx1024m -XX:MinHeapFreeRatio=40 -XX:MaxHeadFreeRatio=70

Ursache für diesen Effekt war die Speicherzuweisung für das Programm gewesen, welches zu niedrig war. Nach zu erneuter Zuweisung lies die Anwendung sich installieren und starten, und alle sind mal wieder glücklich.

Windows Lücke auf Port 3389

Vor ein paar Tagen (am 14.03.2012) war der letzte Microsoft Patch-Day. Kurze Zeit später wurde auf den Microsoft Windows interner Terminaldienst (RDP / Port: 3389) hingewiesen, der eine Sicherheitslücke habe, mit der man ohne eine Authentifizierung sich am Rechner anmelden und Remote Schadcode ausführen kann. Betroffen sind alle Systeme ab Windows XP SP3 bis Windows Server 2008 R2. Wer auf den RDP Port nicht verzichten kann, sollte unbedingt den Microsoft Security Bulletin MS12-020 einspielen. Wie mir bekannt ist gibt es schon seit einiger Zeit (min. 2 Monate) Angriffe auf Server, die am Internet angebunden sind und den Port 3389 geöffnet haben. Mit der Schwachstelle kann man noch mehr Unsinn treiben, aber viel interessanter finde ich was ist mit noch bestehenden Windows 2000 Systemen, die auch RDP nutzen! Das OS ist mittlerweile im EOL status und dafür gibt es keine Updates mehr. Na nu? Ach ja… PoC von Luigi Auriemma. Sehr lesenswert. 😉

Microsoft Outlook startet nicht mehr

Eigentlich sollte Microsoft Outlook seinen Dienst unter Windows 7 nicht verweigert, aber es gibt manchmal doch ein paar Zwischenfälle wo es mal passieren könnte. Sollte dieser Fall mal eintreffen, dann kann man per Kommandozeile folgenden Befehl eingeben, um das Problem zu beheben:

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Datum der letzten Passwortänderung herausfinden

Eigentlich wollte ich nie Active Directory Tipps auf meinem Blog posten, aber ab heute habe ich mich umentschieden und werde dies doch tun. Um unter Windows Server 2003 das Datum der letzten Passwortänderung herausfinden zu können, bedarf es einem VBScript mit dem Inhalt:

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Set objUser = GetObject("LDAP://CN=NUTZERNAME,OU=NUTZERGRUPPE,DC=corp,DC=domain,DC=de")
dtmValue = objUser.PasswordLastChanged          
WScript.Echo "Letzte Passwortänderung am: " & DateValue(dtmValue) & " um " & TimeValue(dtmValue)

Nun erhält man das Datum der letzten Passwortänderung. Hilfreich für Jene, die jeden Tag damit arbeiten. Das war’s.