Netzwerkkartenzuweisung unter Debian zurücksetzen

Ich arbeite viel mit virtuellen Linux-Images und bei der Netzwerkkonfiguration einiger Images gibt es meist mit der Zuweisung von Netzwerkkarten probleme. Damit ich den zu löschenden Eintrag nicht vergesse und zukünfig auch mal wiederfinde kommt er kurzerhand in das Blog.

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rm /etc/udev/rules.d/70-persistent-net.rules

Nach Booten des jeweiligen Linux-Computers wird die Zuweisung der Netzwerkkarten wieder beginnend mit eth0 zugewiesen. Have fun.

Octopress unter Ubuntu 11.10 installieren

Octopress ist ein Framework, das auf Jekyll aufsetzt und die moderne Skriptsprache Ruby nutzt. Octopress lässt sich auf mehreren Wegen installieren. Ich habe eine schnelle und unkomplizierte Variante gesucht und wurde heute fündig. Die Installation ist relativ simple. Folgende Befehle nutzen und die Installation geht weitestgehend alleine von statten.

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apt-get install curl
bash -s stable < <(curl -s https://raw.github.com/wayneeseguin/rvm/master/binscripts/rvm-installer)
echo '[[ -s "$HOME/.rvm/scripts/rvm" ]] && . "$HOME/.rvm/scripts/rvm" # Load RVM function' >> ~/.bash_profile
source ~/.bash_profile
rvm pkg install zlib
rvm pkg install openssl
rvm requirements
rvm install 1.9.2 --with-openssl-dir=$rvm_path/usr
rvm rubygems latest
rvm use 1.9.2
git clone git://github.com/imathis/octopress.git octopress
cd octopress
ruby --version
gem install bundler
bundle install

Informationen für die Installation von Ruby, RVM, Octopress und GitHub kann man auf den jeweiligen Seiten entnehmen. Bei Fragen stehe ich auch gerne mal zur Verfügung. 😉

PDF nach PNG konvertieren

Kurze Notiz für mich! Konvertierung eines PDF Dokuments nach PNG (high quality) mittels Ghostscript unter Linux:

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gs -dSAFER -dBATCH -dNOPAUSE -r150 -sDEVICE=png16m -dTextAlphaBits=4 -sOutputFile=seitexyzausdempdf.png meinpdfdokument.pdf

Linux: Dateien nach einem bestimmten Inhalt durchsuchen

Wer mit Linux täglich arbeitet, kommt gar nicht herum mit der Shell zu arbeiten. Besonders wenn es darum geht Scripte für jemanden zu schreiben bzw. abzuändern. Eine Datei oder ein Verzeichnis zu suchen, ist für den ein oder anderen einfach. Ich suchte vor kurzem nach einem bestimmten Dateiinhalt und es langen noch ca. 30 GB an Daten vor mir, die gerne durchsucht werden wollten. Um das ganze abzukürzen:

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grep -rl 'suchwort' /pfad/zur/datei

Sollte man nun auf die Idee kommen und noch die Anzahl der Dateien haben wollen, die das Suchwort beinhalten setzt man einfach ein wc -l dahinter. Aussehen tut das dann so:

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grep -rl 'suchwort' /pfad/zur/datei | wc -l

Und die Anzahl der Dateien, die das Suchwort enthielten werden ausgegeben. Das wars.

Linux: Dateien sicher löschen

shred ist ein Programm, das ich unter Linux zur Löschung von Dateien, Ordnern oder Festplatten nutze.  Standardmäßig überschreibt shred 25 mal mit verschiedenen Zeichen eine einzelne Datei und auf Befehl löscht es das Dokument auch. Das Programm wird mit dem nachfolgenden Kommando ausgeführt.

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shred filename

Das Programm hat normalerweise keine Konsolenausgabe. Soll der Fortschritt angezeigt werden, so kann shred mit der Option „-v“ aufgerufen werden. Gerade bei größeren Dateien (z. B.: 300 MByte) kann dieser Vorgang recht lange dauern. Wem die Zeit zu lang erscheint, kann den Vorgang auch mit einer geringen Anzahl an Schreibvorgängen (z. B.: nur sieben mal überschrieben) starten.

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shred -v -n 7 filename

Soll die Datei dann auch gleich gelöscht werden, so ist die Option „-u“ zu nutzen:

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shred -u -v -n 7 filename

Im Prinzip reicht es aus, eine Datei genau ein mal mit sinnlosen Daten (Nullen) zu überschreiben. Ich persönlich nutze beim sicheren Löschen von Daten den Standardwert (25). Es dauert recht lange bis der Vorgang abgeschlossen ist, aber Sicher ist sicher.

Mainboard Modell unter Linux herausfinden

Gelegentlich kommt es mal vor, dass man auf einem entfernten Linux Server das Mainboard Modell, den Arbeitsspeicher, die BIOS Version, etc. auslesen muss. Hierfür nutze ich bis jetzt gern das Programm dmidecode. Um das Mainboard Modell jetzt auslesen zu können, gibt man als root folgenden Befehl ein:

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dmidecode | grep -i product

Der Auszug auf dem Log sieht das so aus:

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~# dmidecode | grep -i product
Product Name: MS-96B3

Linux und die Energieoptionen

 Seit über zwei Jahren habe ich ein IBM/Lenovo ThinkPad T500 2082-7SG und bin damit eigentlich sehr zufrieden. Eben nur eingeschränkt! Aktuell betreibe ich das T500 mit zwei Festplatten. Die erste Platte ist eine Intel X25-M G2 160 GB SSD mit Windows 7 Ultimate x64 und einer zweiten 320 GB HDD für Linux. Als Distribution setze ich derzeit Ubuntu 10.04 LTS ein. Normalerweise spiele ich eher nur mit Debian, aber andere Distributionen sollte man im Auge behalten. Warum schreibe ich heute diesen Artikel? Mich interessieren Eure Linux Energieoptionen. Welche Einstellungen habt ihr vorgenommen, um den nahezu perfekten Zustand aus Leistung und Nutzen daraus zu ziehen. Ich ärgere mich seit langem schon darüber, dass mein Notebook im Akku-Betrieb eine Betriebszeit von nur ca. 1,5 Stunden zur Verfügung stellt, obwohl ich WLAN, Bluetooth, Trackpad, USB und andere Dienste auf dem Notebook deaktiviert oder gar deinstalliert habe. Unter Windows 7 habe ich die Probleme nicht. Da kann ich auch ca. 7-7,5 Stunden mit einem 9-Zellen-Akku durchgehend arbeiten. Ist das Normal und bei euch auch so?

Linux SSH Login

Bei der Arbeit mit Linux Servern möchte man sich das Leben auch so einfach wie nur möglich machen. Meist werden Linux Server mittels SSH (Secure Shell) konfiguriert und gewartet. Vor allem ist dies sehr komfortabel, wenn per Cronjob im Hintergrund läuft, der Daten zwischen zwei Servern hin und her transportieren soll. Aber Achtung  – zu empfehlen ist dies nur innerhalb eines lokalen Netzwerkes! Die Server sollten nach Möglichkeit nicht direkt mit dem Internet verbunden sein. Die Einrichtung dessen ist auch ganz simple.

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Linux Server mit Boardmitteln sichern

Gelegentlich kommt es vor, dass man einen Linux Server sichern muss. Wenn man das nötige Kleingeld hat kauft man sich eine Sicherungslösung, um den jeweiligen Server zu sichern. Hat man dies nicht versucht man es mit Linux Boardmittel.

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dd if=/dev/sda |gzip -c| split -m 3000 - /mnt/nas0/image.gz
dd if=/dev/sda |gzip -c| split -b 2048m - /mnt/nas0/sicherung.gz

Die Wiederherstellung des Backups geht dann mit:

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cat /mnt/nas0/image.gz* | gzip -d | dd of=/dev/laufwerk