Kaspersky Internet Security 2011

Auch dieses Jahr hatte ich die Möglichkeit nutzen können, um beim Kaspersky Internet Security 2011 Betatest vom 25. Mai bis 30. Juni 2010 teilzunehmen. Kaspersky Internet Security nutze ich seit der Version 2009 und seit dem 08. Juni 2010 ist die neue KIS2011 Version käuflich erwerbbar bzw. kann Online bestellt und heruntergeladen werden. Zum Allgemeinen – Kaspersky Internet Security 2011 (kurz KIS2011) ist ein umfassendes Sicherheitspaket und bietet auf den PC Schutz vor Viren/Trojanern, Spyware, Pishing, Identitätsdiebstahl und viele weiteren Funktionen (z.B. Kindersicherung).

Die Installation der Software war in ca. 10 Minuten erledigt und funktionierte gleich ohne Probleme.  Ein Neustart musste nicht erfolgen. Für mich ist es aber ein Grund einen Neustart nach der Installation von KIS2011 zu tätigen, damit alle Funktionen / Module geladen werden oder sind. Die Benutzeroberfläche hat sich im Gegensatz zur Vorversion KIS 2010 ordentlich geändert. Auf den ersten Blick ist die neue Oberfläche struktierter, übersichtlicher und man kommt sofort problemlos damit klar.

Großartige Veränderungen in der Funktionalität von KIS2011 gibt es nicht. Lediglich im Detail unterscheidet sich die KIS2011 zu den Vorgängern. Einige Funktionen die mir gefallen möchte ich kurz vorstellen. Zum einen ist es endlich möglich das Installationsmedium als Notfall CD (siehe Kaspersky Rescue Disk 10, bootable) zu nutzen. Über den Menüpunkt Tools (siehe Bild oben) kann man auch eine eigene Notfall CD erstellen.

Ein weiteren sehr interessanter Punkt ist der sogenannte Geo-Filter. Hiermit lassen sich komplette regionale Top-Level-Domains blockieren. Wer den Zugriff auf Webseiten im Internet verhindern möchte, muss diese Funktion in KIS2011 aktivieren. Über den Menüpunkt Einstellungen > Web-Anti-Virus > Geo-Filter ist die Funktion (siehe Screenshot) zu finden.

Neben dem Geo-Filter ist auch die Sytem-Watcher-Technologie dazugekommen; unerwünschte Systemänderungen sind damit wieder  rückgängig zu machen. Eine Funktion, die absolut nicht sein muss, ist die KIS Windows Gadget Funktion (Bild unten)! Sie erlaubt den schnellen Zugriff auf Programme & Einstellungen sowie den Start der sicheren Umgebung. In meiner Testumgebung habe ich alle Widgets deaktiviert. Ich brauche sie nicht und kosten damit nur Ressourcen.

Thematik Firewall:

Seit der Kaspersky Internet Security 2010 als auch in der Kaspersky Internet Security 2011 habe ich das Problem mit dem Kaspersky Anti-Virus NDIS 6 Filter in den Netzwerkeinstellungen meiner Netzwerkkarte(n). Wenn dieser Filter aktiviert ist kommen keine ICMP (ping) Pakete durch. Die Netzwerkkarte (egal ob LAN oder WLAN) ist aktiv und die Einstellungen für die Netzwerkkarte was IP-Adresse, Subnet-Mask, etc. angeht ist soweit alles gesetzt und funktioniert. Deaktiviere ich „einmalig“ diesen NDIS 6 Filter und rufe erneut die Einstellungen der Netzwerkkarte auf, kann ich auf einmal pingen. Warum?

Fazit und Ergebnis:

Kaspersky Internet Security 2011 ist was die Vorgängerversionen angeht in der Performance (Virensuchdurchläufe, Scans, etc.) um einiges schneller. Neben den Updates, die am Anfang etwas lange dauern, macht KIS2011 einen soliden Eindruck. Einschränkungen gegenüber den Vorgängerversionen konnte ich soweit nicht feststellen. Die Oberfläche ist garantiert eine relative einfache Handhabung. KIS2011 bietet viel Schutz und dazu viele Einstellungsmöglichkeiten! Ich bin von dem neuen Produkt überzeugt und empfehle es gern weiter.Weitere Tests bzgl. KIS2011 werden in den nächsten Tagen/Wochen folgen.

KIS 2011 läuft unter Windows XP, Vista und 7 und kostet derzeit knapp 40 €. Weitere Informationen über Kaspersky kund deren Produkte kann man hier einholen.

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2 Responses to Kaspersky Internet Security 2011

  1. Torsten sagt:

    Schöner Artikel über die KIS 2011. 🙂

    Der NDIS Treiber ist eine Art Filter oder Proxy, durch den der (nahezu) gesamte Netzwerkverkehr umgeleitet wird, um diesen zu scannen. Ich muss leider gestehen, dass dieser u.U. mal zu Problemen führen kann, insbesondere wenn weitere Netzwerkapplikationen wie z.B. VPN-Clients, etc. auf dem Rechner installiert sind.
    Bis Windows XP x86 kann der NDIS ohne Probleme deinstalliert werden, da damit auf eine ältere, aber in den meisten Fällen kompatiblere, Treiberversion zurückgegriffen wird. Deinstalliert man den NDIS ab XP x64 aufwärts, funktioniert z.B. die Paketfilterung des Anti-Hacker (Firewall) Moduls nicht mehr korrekt.

    Ich würde an Deiner Stelle nochmal die Anti-Hacker Regeln überprüfen bzw. schauen, ob das Netzwerk aus dem Du zu Pingen versuchst nicht im „Stealthmode“ läuft (sofern es diesen in der 2011 noch gibt).

  2. Denis-l sagt:

    hmmm noch 134 Tage dann hab ich die Version auch, Erstmal die 2010 Lizenz Vollausnutzen ^^

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